Sonntag, 18. April 2010

blaues Blütenmeer...








Dort zieht es mich immer wieder hin, besonders wenn dieses Meer aus blauen Blütensternen zu sehen ist. Das ist ein Traum. Märchenhaft...

Samstag, 17. April 2010

Bilderbuchtag

Frühling wie er schöner nicht sein konnte heute...
Ich bin in den Harz gefahren - mit dem neuen Auto - mit offenem Dach und lauter Musik.
In der Sole-Terme auf angenehm tragendem salzigen Wasser dahingedümpelt. Geknetet worden von erfahrenen Händen und in der Sonne gelegen - dabei zwei Frauenzeitschriften durchgeackert. Weiter geträumt in der Sauna und nach einem Salzpeeling in warme Decken auf die Liege gesunken.
Später bei strahlend blauem Himmel noch ein Stündchen bei Kaffee und einem klitzekleinen Stück Kuchen auf der Almhütte auf dem Torfhausberg in der Sonne gesessen und in der Höhe nach der unsichtbaren Vulkanwolke gesucht. Arme Reisende, die irgendwo in der Warteschleifen hängen. Ich möchte nicht tauschen..

Guter Tag für mich.
Akkus wieder aufgeladen!

Samstag, 3. April 2010

Donnerstag, 1. April 2010

Ostern...



Soeben habe ich mein Osternest aus ganz viel frischem Moos, das es (oh' Freude) im Blumengeschäft zu kaufen gab, gebastelt. Der große bunte Keramik-Hase, der im letzten Jahr hier eingezogen ist, mit dem offenen Hemd und den Möhren in der
Hosentasche, sitzt davor und schaut durch seine Brille.

Auf dem Herd steht eine Suppe und im Kühlschrank liegen Köstlichkeiten für den anrollenden Besuch. Ein paar Pläne befinden sich im Hinterkopf was die kommenden freien Tage betrifft und der Stapel ungelesener Bücher hat einen Platz an der Lieblingsecke erhalten. Ja, es kann jetzt los gehen. Frohe Ostern, puschelige, feierliche und besinnliche Ostertage, allen, die hier mitlesen!!


Sonntag, 21. März 2010

Groschen-Geschichte

Als meine Eltern noch lebten gab es oft und immer wieder diese 'weißt-du-noch'-Geschichten von 'früher'. Wenn es dabei um mich ging, habe ich generell die Augen verdreht. Geschichten die sich in routinierter Regelmäßigkeit immer wieder erzählt wurden... Mehr oder weniger wurde sich dabei vor Vergnügen auf die Schenkel geklopft, was ich doch alles angestellt hatte und wie ich gewesen bin und wie sie sich genau diese oder jene Erinnerung bewahrt hatten. Manchmal wurde auch hemmungslos und in größerem Kreis mit oder ohne Verwandtschaft geplaudert.
Selten frei von Komik, eher das Gegenteil.
Ich erinnere mich heute sehr gerne daran. Es war einzigartig, denn es ging um mich. Nie wieder wird jemand auf diese liebevolle und lustige Art irgendwelche frühen Ereignisse aus meinem Leben erzählen können, wie meine Eltern, denn ich bin niemandes Kind mehr. Ich gäbe etwas dafür, würde ich das Eine oder Andere noch einmal von ihnen hören können.
Eine Geschichte aus dieser Serie war die Groschen-Geschichte. Ich bekam als sehr kleines Mädchen von irgendwem einen Groschen geschenkt. Ich war mir des Wertes bewusst und dass es dafür beim Kaufmann mindestens 5 Sahnebolchen oder 10 Gummibärchen, zwei rote Teufel oder einen Lutscher gab. Als nach einiger Zeit jemand fragte, ob ich den Groschen denn noch hätte und wo er sei, habe ich - weiß der Geier warum - geantwortet, ich hätte ihn verschluckt. Große Aufregung. - Bevor es dazu kam die abenteuerlichsten Vorschläge an mir auszuprobieren, den Groschen wieder aus meinem Innersten heraus zu befördern, habe ich die Hand aufgemacht und den Groschen gezeigt, den ich natürlich nicht verschluckt hatte.
Die Groschengeschichte fiel mir ein, als dieser Ring kam, der aus einem alten Groschen gefertigt wurde und hier zu bekommen ist. Übrigens erzähle ich immer häufiger mit meinem Sohn Geschichten die mit den Worten beginnen... 'Ach, weißt du noch .....?'

Donnerstag, 18. März 2010

Jaha... doch.... doch

...es gibt mich noch und es geht mir gut. Und diese wattierte Jacke einschließlich der Winterklamotten kommt am Wochenende in Quarantäne! Bis zum nächsten Jahr.


Neuerdings lese ich lieber mehr in anderen Blogs als selbst zu schreiben. Mir fällt schon wieder nichts Gescheites ein... Ich geh jetzt raus in die Sonne, an eine Stelle an der ganz laut die Schneeglöckchen bimmeln. ;-))

Mittwoch, 3. März 2010

Yumcha Heroes

Letztes Wochenende in Berlin. Überall in den Schaufenstern und den Geschäften locken die schönsten Frühlingsklamotten. Wenn man allerdings, wie ich, keine Lust hat, sich aus dem Wintermantel mit Schal und Handschuhen und den blickdichten warmen Strumpfhosen zu pellen um die kalkweißen Beine in bunte Stoffe zu hüllen, geht man essen. Hier könnte ich die Speisekarte hoch und runter futtern... Wer es exotisch mag und mal wirklich essen möchte wie in China, hier wird das Yumcha Heroes gut beschrieben und ist auch: Meine Empfehlung
Was ich nicht empfehlen kann, wenn man wie ich, eine große Sehnsucht hat nach Frühling, die Pflanzenabteilungen der Bauhäuser oder Blumengroßhändler aufzusuchen um sich den Frühling ins Haus zu holen. Es ist immer wieder das Gleiche: Blühende Kamelien oder die lieblich duftenden Zitronenbäumchen, mit Früchten und Blüten zugleich, wie auch Muskari und vorgetriebene Osterglocken vertragen Heizungsluft überhaupt nicht. Es ist schlicht Gift für sie. Sie dümplen vor sich hin und überleben selten so wie ihre abgehärteten Nachbarn, zumindest auf meiner Fensterbank, dem ledernen Pfennigbaum und dem Kaktus und der unverwüstlichen Orchidee ohne Blüte. Geduld ist gar nicht meine Stärke.

edit: Von dem (Blumen)-Tee habe ich ja schon mal berichtet, das war auch dort.

Freitag, 19. Februar 2010

Es wird Frühling...

man sieht schon ein ums andere Mal wieder ein Reh auf der Wiese... ! ;-))
Schönes Wochenende!

Sonntag, 14. Februar 2010

herziges Tulpenfeuer...


..als vorhin mal kurz die Sonne durchs Fenster auf meinen Tulpenstrauß schien, öffneten sich die Blüten und gaben diese Herzen frei. Ist das nicht zauberhaft, passend zum Valentinstag?


Freitag, 12. Februar 2010

O.m.h.

Schönes Wochenende. Gleich kommt Besuch!

Alles kommt auf den zu der Warten kann.
Ich lese (fast) alle Blogbeiträge. Komme aber nicht zum Kommentieren... Leider.

Freitag, 29. Januar 2010

Blogperlengeschichte

Der wahre Wert der Perle....
„Meister“, sagte der Junge traurig, „ich fühle mich so wertlos, dass ich gar nichts mit mir anzufangen weiß. Man sagt, ich sei ein Nichtsnutz und was ich anstelle mache ich falsch…. ich sei ungeschickt und dumm. Meister, was kann ich nur tun, wie kann ich ein besserer Mensch werden, damit die Leute eine höhere Meinung von mir haben ?"...
„Ich kann dir im Moment nicht helfen“, antwortete der Meister „ ich habe meine eigenen Probleme. Hilf mir zuerst und danach könnte ich mich deines Problems annehmen.“ -
„Schau her!“ sagte der Meister zu dem Jungen und zog eine schimmernde Perle aus seiner linken Hosentasche, gab sie dem Jungen und sagte „Nimm diese Perle und geh damit zum Markt. Ich muss sie verkaufen, weil ich eine Schuld zu begleichen habe. Du musst unbedingt den bestmöglichen Preis erzielen, aber verkaufe sie auf keinen Fall für weniger als ein Goldstück. Geh und komm so rasch wie möglich mit dem Goldstück zurück." Der Junge nahm die Perle und machte sich auf den Weg. Auf dem Markt angekommen pries er die Perle den Händlern an, die sie mit einigem Interesse begutachteten, bis der Junge den Preis nannte. Einige lachten, einige wandten sich ab und nur ein alter Mann war so höflich ihm zu erklären, dass ein Goldstück viel zu wertvoll sei um es gegen die Perle einzutauschen. Der Junge bot die Perle beinahe jedem Besucher des Marktes an. Niedergeschlagen von seinem Misserfolg lief er schließlich zurück zu seinem Meister, traurig, ihn nicht von seinen Sorgen befreien zu können. – „Meister“ sagte er, „keiner wollte mir ein Goldstück für die Perle geben, lediglich ein kleines Silberstück hat man mir angeboten. Ich habe niemanden von dem Wert der Perle überzeugen können“. – „Das ist sehr wichtig, was du da sagst“, antwortete der Meister mit einem Lächeln „wir müssen den wahren Wert der Perle erfahren. Fahre zum Schmuckhändler in die Stadt, wer außer ihm könnte den Wert der Perle richtig einschätzen. Sag ihm, du willst die Perle verkaufen und wie viel er dafür gibt. Was immer er dir aber dafür bietet, verkaufe ihm die Perle nicht. Komm auf jeden Fall mit der Perle wieder hier her zurück.“
Der Junge machte sich wieder auf den Weg. Der Schmuckhändler betrachtete die Perle von allen Seiten und hielt sie an das Licht und untersuchte sie mit einer Lupe. „Mein Junge“ sagte er, „wenn du sie mir gleich verkaufst, kann ich dir 58 Goldstücke dafür geben.“ – „Achtundfünfzig Goldstücke?“ rief der Junge aus. „Ja“ sagte der Schmuckhändler, die würde ich dir sofort dafür geben.“
Aufgewühlt eilte der Junge in das Haus des Meisters und erzählte ihm was geschehen war. „Setz dich!“ sagte der Meister: „Du bist wie diese Perle, kostbar und einzigartig. Und genau wie bei dieser Perle kann deinen wahren Wert nur ein Fachmann erkennen. Warum irrst du also durch dein Leben und erwartest, dass jeder X-beliebige um deinen Wert weiß?“ - Und während er das sagte, steckte er die Perle wieder in seine Hosentasche.

(frei nach Jorge Bucay, Komm ich erzähl dir eine Geschichte)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Auf La Palma wird heute gefeiert...!?


Herzlichen Glückwunsch Brigitte!!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Die Blogperlen sind da...

..heute kam das Paket mit den Blogperlen, verschickt von Hella. Danke, Hella für den 'süßen' Gruß und den Glückskäfer und deine liebe Karte, das war eine besondere Überrraschung. Ich habe ganz zittrige Finger gehabt beim Aufpulen des Pakets und bin gerührt von den besonderen - und schön geschriebenen - Geschichten im beiliegenden Buch und von der Kette mit den vielen unterschiedlichen Perlen, die jede für sich eine Geschichte haben und so vielfältig sind wie die, die sie aufgefädelt haben, zusammen mit ihren Gedanken und Wünschen. Sie verbindet uns und schon das ist eine ganz wunderbare Geschichte.
Ich werde in den nächsten Tagen meine Geschichte in das Buch schreiben, die Perle auffädeln und die Kette weiterschicken auf ihre Reise, die durch die Idee von Piri im Oktober letzten Jahres begann...
Dies ist meine Perle und sie kommt aus Nepal. Ich habe sie am Rande eines tibetischen Klosters von einem Händler gekauft. Sie ist also reiseerprobt und soll hiermit einen neuen Weg gehen. Ich bin sehr gespannt auf weitere Geschichten und all die noch folgenden Stationen der wundervollen Perlen-Kette.

Dienstag, 19. Januar 2010

There's a special day.... 20. Januar...!!!


Danke

~~~*~~~


Für den Award von Coco. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Die Aufgabe, die damit verbunden ist: Schreibe 10 Dinge auf, die dich glücklich machen. und die Weitergabe des Award. Hier meine Antworten... (Den Award mag bitte hinnehmen, wer möchte. Spectare, Stumpfi, Bluhnah, Babbelschnute, Piri, Shoushou, Plui, Alexandra, Frau Vivaldi, GZI, Monré, Lagomorpha, Svenja, LaPalma-Brigitte....und alle die hier mitlesen, ihr seid alle BEST FRIENDS!!!)

10 Dinge, die mich glücklich machen:

Lachen meines Kindes
Ein Kuss.
Ein Lächeln.
Zeit zum Nichttun.
Ein gelungenes Foto.
Ein Tier, das mir vertraut.
Eine Blüte.
Eine Umarmung.
Sonne auf der Haut.
Gesundheit.
Durch den Wald laufen.





Sonntag, 17. Januar 2010

Tom Yam Gung :: Beste Suppe der Welt - Antwort an meine Freundin

Danke für den Link zum Rezept
Das ist ja toll!
Guten Morgen liebe C....,
ich liebe diese Suppe und esse sie immer, wenn es geht, im Schloss. Jedesmal rätsele ich wegen der Zutaten, das Zubereiten geschieht immer so rasch dort an der Theke, dass man nie genau sehen kann, was sie zusammenmischen. Außerdem kann man dort auch nicht stehen bleiben, wegen der Schlange der Wartenden, ohne dass man gelyncht wird oder angepöbelt, weil es nicht schnell genug geht. Neulich habe ich eine Suppe wieder zurück gebracht an den Tresen und mokiert, dass keine Kokosmilch darin sein, die mir besonders köstlich schmeckt. Der Koch hat mir blumig (UND lächelnd) erklärt, dass die Suppe in verschiedenen Regionen anders gekocht wird. Ich habe gedacht, das sei nur eine ganz billige Ausrede. NUN sehe ich, dass wirklich keine Kokosmilch hinein gehört, lt. Rezept. - Innerlich zusammengeknickt werde ich so schnell wie möglich die nächste Suppe dort essen und dabei so lieblich und zart lächeln wie es nur irgend geht, als Entschuldigung natürlich, denn ich bekam prompt eine neue Suppe serviert nach meiner Meckerei, nicht nur lediglich die zurückgegebene mit Kokosmilch verfeinert. So sind se... die lieben Thailänder buddhistischer Gesinnung. Aber nur die.
Es grüßt dich mit einem leichten Hungergefühl,

deine B.

Samstag, 16. Januar 2010

Eisgebilde


Munter gemacht von den vielen netten Bemerkungen heute (dankeschön... tat mir gut) habe ich ein wenig vereiste Gebilde fotografiert und mich daran gefreut. Obwohl gutes Licht gefehlt hat. Jetzt taut es hier und ich werde mich durch einen Stapel ungelesener Magazine und Zeitungen lesen. Ich finde es übrigens sehr toll, dass die Zeitschrift BRIGITTE keine Magermodels mehr ablichtet und normalgewichtige Frauen nimmt. Das st richtig gut..

..viel zu tun


Ich komme mal wieder zu nichts zur Zeit. Den Schnee mag ich nun auch nicht mehr haben, besonders wenn er so grau und klumpig und in Brocken gefroren vor meinen Füßen liegt. Vom Autofahren und Einparken hier in einer Nebenstraße am Stadtrand, wo nicht geräumt wurde, ganz zu schweigen. Außerdem habe ich so ein Winterschlafsyndrom und alle weichen waagerechten Teile locken mich zum Schlummern und schwupps wird nicht nur geschlummert sondern ein komatöser Tiefschlaf sucht mich heim, dem ich mich nicht entziehen kann. Ich verpenn mein Leben. Die kleine Möwe in meinem Blumenkasten schafft derweil einiges an Schnee fort für mich ;-)) Und nachher werde ich auf jeden Fall mal Eiszapfen fotografieren gehen. Hier haben sich richtige Skulpturen aus Eis gebildet die einfach so zusammengetropft sind.
*gähn* - bloss nicht hingucken... zum Sofa...