Montag, 24. August 2009

Fazit...

.. das Wochenende war zu kurz. Freitag: Madame Butterfly auf dem Burgplatz. Wir hatten so kurzfristig noch schöne Plätze bekommen und pünktlich gegen 18.00 Uhr waren alle Regenwolken verschwunden und der Himmel wieder strahlend blau wie die Tage vorher. Ich war am Ende gerührt und beeindruckt von Puccinis Musik, von Handlung, von Farben, Gesang und der Einzigartigkeit der Kulisse an diesem Abend. Samstag: Silberhochzeitsfeier von Manfred und Gabi - wieder gerührt von 25 Jahren Zusammenhalt und Warmherzigkeit. Müde Füße vom Tanzen. Sonntag am Seerosenteich. Immernoch blühen die Seerosen so schön und Libellen - fragile Geschöpfe teilweise groß wie Spielzeughubschrauber. Hach... war das schön dort. Ich werde rührselig, mit zunehmendem Alter. Dabei konnte ich Margit nicht mal fragen, wie es an der Nordsee war mit der Schulklasse und Achim wie ihm die Zeit im Rosemundenland gefallen hat?




Dass heute Montag ist, finde ich irgendwie tragisch.

Mittwoch, 5. August 2009

20 Euro

... sind auch noch 20 Euro wenn sie bei 40 Grad Buntwäsche 30 Minuten gewaschen wurden und wie neu aus der Hosentasche fallen... Müssen noch nicht mal gebügelt werden ;-))

Sonntag, 2. August 2009

Feuerwerk..

diese sprühenden Sterne, die bunten Fontänen und das Fantastische am Feuerwerk haben mich schon immer begeistert. Ich werde zum Kind und verschmelze mit jedem leuchtenen Punkt am Himmel. Zusammen mit Musik geht mir das Herz auf.... Schön war das gestern, dazu diese laue Sommernacht... (und der geniale Platz ohne Eintrittskarte) ... himmlisch.

Samstag, 1. August 2009

Versuchung... überall Versuchung..

Damit sich die im Frühjahr durch täglichen Sport und ausgedehnte Spaziergänge an der Nordseeküste erworbene Muskelmasse nicht sofort wieder in Fettpolster umwandelt, gehe ich seit Mitte Juni in ein Fitnessstudio. Zum Glück ist das Parken in dem dazugehörigen Parkhaus für Mitglieder kostenlos, was mich daran hindert direkt nebenan im Einkaufsparadies der Schlossarkaden zu parken. Dort würde meine Willenskraft jedes Mal auf die Probe gestellt werden und ich käme sicher niemals im Fitnessstudio an, hielte ich doch erst einmal am Obststand an, um einen gesunden Saft zu trinken. Mit den Augen suchte ich bereits den Sushi-Stand, an dem es auch diese köstlichen gebratenen vegetarischen Nudeln gibt, und mit den Nudeln auf dem Teller würde ich gegenüber zum Eisstand schielen mit dem köstlichsten aller italienischen Eiskreationen, dem Mon-Chérie-Eis. Wäre mir nicht nach Süßem, was selten vor kommt, wäre mein Blick (und damit mein Appetit) nicht überfordert von einem kleinen Linksruck zum Fischladen, in dem es diese knusprigen gebackenen Garnelen mit verschiedenen Saucen rasch zu vernaschen gäbe.

Manchmal denke ich beim Trainieren zwischen dicken Teenagern, magersüchtigen jungen Mädchen, glatzköpfigen Türstehern mit Tattoos und blonden fleischgewordenen Barbiepuppen, für die das Studio so eine Art Heiratsmarkt für über 35-jährige zu sein scheint, heute... h e u t e mache ich anschließend noch eine Runde durch das königliche Einkaufsparadies. Bisher war ich zum Glück nach all der selbstauferlegten Schinderei viel zu müde dazu und fahre stets hungrig heim während ich an einem (sehr) trockenen Bio-Keks knabbere der sich mit ein paar ebenfalls (älteren) trockenen Exemplaren in einer Art 'Notfallration-für-Staus-auf-der-A2' in meinem Handschuhfach finden läßt. Meine Sommerhosen kneifen schon lange nicht mehr....;-))

Freitag, 24. Juli 2009

Be like a flower...


...turn your face to the sun!
- Khalil Gibran -

Schwimmhäute!

Da wachsen mir ja bald Schwimmhäute! Hat das geschüttet heute Nacht. So viel Wasser aus dem Himmel. Ich überlege ob ich nachher nach Berlin das Badezeug mitnehmen sollte, für den Wannsee oder besser Gummistiefel und Regenjacke für den Kollwitzmarkt...?
Schönes Wochenende... ;-))

Dienstag, 30. Juni 2009

Wegträumen...

Vor Jahren habe ich mit meinem Sohn in Griechenland Urlaub gemacht. Wir schlenderten früh morgens am Strand entlang und sahen einem Fischer zu, der sein Boot an Land zog, seine Netze ausbreitete und seinen Fang in eine kleine Hütte am Strand brachte. Außer den Fischen hatte er eine sehr große schöne Muschel in seinem Netz. Ich bin immer um dieses Boot herum, mit einem Auge auf die große Muschel. Er beachtete uns nicht und schien eher ablehnend als freundlich. Meine Frage, was er denn mit der Muschel machen würde, kostete mich etwas Überwindung. Er schenkte sie mir und fragte, warum ich die Muschel haben wolle und noch immer mehr unfreundlich als nett, ob wir denn Tintenfisch essen würden. Als ich das bejahte, lud er uns ein, um 12 Uhr mittags zum Essen zu ihm zu kommen und zeigte auf seine alte Hütte mit dem kleinen mit Palmblättern bedeckten Freisitz und einem großen Tisch mit groben Stühlen. Wir waren überrascht und wollten das gern. Ich pflückte auf der Wiese vor der Hotelanlage einen Blumenstrauß und kaufte eine dicke blaue Weintraube als Dankeschön für die Einladung. Es war ein wunderbares Essen dort vor der alten Hütte auf den wackligen Stühlen und mit den Füßen im Sand. Außer uns war noch ein Fremder, aus unserem Hotel eingeladen. Wir tranken Rotwein und haben unsere Unterhaltung genossen. Wie das denn sei, fragte ich den Fischer, so allein am Strand zu leben und was er denn im Winter machen würde. Ob er sich nicht doch einsam fühlen würde oder es genießen könnte so jenseits allen Trubels und aller Bequemlichkeit. Ob er eine Familie hätte und überhaupt, wie er so leben könnte wie er es tat, wollte ich wissen. Er lachte... und wir lachten alle und erzählten jeder von seinem Leben. Kurz bevor wir gingen sagte er, er lebe gern so allein in dieser einfachen Hütte und dies auch den ganzen Sommer über, er fühle sich nicht einsam und er ernähre sich nur von seinem Fischfang und im Winter würde er stets zu seiner Familie, seiner Frau und seinen Kindern, in ein großes Haus weit außerhalb der Stadt ziehen und es niemals anders wollen, denn schließlich sei dies alles – und er machte eine weit ausladende Handbewegung - mal sein Land gewesen, das er einst zum Bau des Hotels verkauft hätte.

Natürlich habe ich die Muschel noch immer und ganz oft denke ich an das Leben dieses Mannes und träume mich an den Ort am Meer unter das schattige Dach vor der kleinen alten Hütte am Strand.

Das schöne Foto: von Regina H./ Fotocommunity.

Dienstag, 23. Juni 2009

Ich hab so viel um die Ohren..

Weiß nicht wo die Zeit bleibt, die mir durch die Finger rinnt. Komme kaum zu mir selbst und schon gar nicht zu den geplanten Verabredungen. Meine Freundin K. hat immer noch nicht ihr Geburtstagsgeschenk bekommen... und so Vieles, was ich grad aufschiebe drängt mich doch und bleibt im Hinterkopf wie eine Leuchtreklame hängen .Diese schönen kurzen Nächte und die lange Helligkeit sind ja ein Traum, aber wäre es nicht viel schöner, das Ganze draußen auf den Balkons, Terrassen und Straßencafés zu genießen.. also, mir ist das noch zu windig und zu kalt. Richtig gemütlich ist es nicht. Auf meinem Balkon blüht so schön der Hauswurz..

Samstag, 13. Juni 2009

Montag, 8. Juni 2009

Ab und zu...

Ach, ich mag dieses Lied von BAP. Ich bin ja als Norddeutsche gebürtig und in der Gegend beheimatet, wo das reinste Hochdeutsch gesprochen wird und an der rheinischen und speziell der kölner Mundart durch G. immer so staunend vorbeigeschrammt. Seinerzeit. Kein Wort habe ich verstanden, wenn G. mit seiner Mutter in diesem Dialekt gesprochen hat. Aber gern gehört habe ich es damals schon und das ist so geblieben.
'Warum tut sich denn nix in dem Blog – keine Lust, keine Zeit oder wie - hä?'

(Liedtext von BAP gelöscht)

(BAP ~ Aff un zo)

Ab und zu muss man versuchen den Überblick zu behalten, auch wenn das Wasser mal bis zum Hals reicht. ;-) Nur mit der Ruhe und gemächlich:
Aff un zo jeht et uns janit schlääsch...

Samstag, 30. Mai 2009

Deine Spuren im Sand...


.. die ich gestern noch fand (trallallaaa)
hat die Flut mir genommen... (lallalla li lu lllala)
;-))
Bin wieder zurück - aber noch nicht ganz da.

Freitag, 22. Mai 2009

Pilates...

am Strand... gestern, vom Boot aus beobachtet:
Flossen strecken -
Bauch einziehen...
uunnd - haaalllten!!
Schönes entspanntes Wochenende wünsche ich, :-))

Freitag, 15. Mai 2009

Wetterschorle

..aus Sturmwind, Sonnenstrahlen und Wolken ...!
Schönes Wochenende.

Freitag, 1. Mai 2009

Meiner!!!


.. und das für die nächsten drei Wochen. Die Insel auf der Insel sozusagen..!
Herrlich hier. Bitte Daumen drücken, dass das Wetter so bleibt! ;-))

Sonntag, 26. April 2009

Sonntagmorgen


Was für ein herrlich friedlicher Sonntagmorgen. Ich sitze mit einer Tasse Kaffee und Jorge Bucay's 'Komm ich erzähl dir eine Geschichte' auf meinem Balkon; beinahe eingehüllt von dem riesigen Ahorn vor mir und umsungen von meinen gefiederten Freunden...
Hach...Euch auch einen wunderbaren Sonntag.. ;-)

Freitag, 24. April 2009

Blogmüde...

und das hat seine Gründe: Einer davon ist das Kofferpacken... ! Ich packe ja sehr gern und das schon sehr früh. Der aufgeschlagene Koffer steht bereit und es wandern wohlüberlegt die Sachen hinein, die unbedingt mitreisen sollen. Jedesmal wenn ich an dem offenen Koffer vorbei komme, macht mein Herz einen kleinen erwartungsvollen Freudensprung. Dass ich dann vor Beginn der Reise alles noch einmal umpacken muss, weil ich nicht mehr genau weiß, was jetzt schon ganz unten drin liegt ist überhaupt nicht schlimm.
Bloggen von der
NORDSEE ... mal sehen ;-))

Sonntag, 12. April 2009

Licht...

Wir werden ja wirklich mit Sonne und Licht verwöhnt in diesen Tagen. Ich kann mich nicht erinnern wann es zu Ostern mal so schön war. Warm und lichtdurchflutet alles um uns herum... Schön. Genießt es... ich wünsche es allen großen und kleinen Hasen ;-))
Frohe Ostern.

Montag, 6. April 2009

Friedhöfe

..habe ich schon als Kind als einen besonderen Ort der Ruhe, Geborgenheit und des Friedens empfunden. Ich habe gemeint, die Vögel würden dort schöner, klarer und lauter singen und die Blumen und Bäume würden auf zauberhafte Weise bunter und kräftiger blühen. Immer geheimnisvoll - aber nie bedrückend. -
Wir haben hier einen großen alten Friedof auf dem es ganz viele verwitterte, von Efeu fast zugewachsene, Grabsteine gibt aber auch gepflegte und behütete Gräber sehr alter Familien. Unter anderem ist hier das Grab von Lessing, mit verwelkten Kränzen und Blumen zum Todestag des Dichters, der am 15. Februar 1781 starb zu finden. Hier sind die Gräber von Carl Theoder Ottmer, der das Schloss und den Alten Bahnhof entwarf und die Gräber des Sprachforschers und Verlegers Joachim Heinrich Campe, der Verleger Georg Westermann und Friedrich Vieweg, des Architekten Peter Joseph Krahe und des Schriftstellers Friedrich Gerstäcker.
Das Allerallerschönste an diesem Ort ist für mich, dass er zu dieser Jahreszeit, immer wiederkehrend, in einen blauen Teppich aus Blausternen zu versinken scheint. Ein berauschend schöner märchenhafter Anblick und ein wunderbarer, ganz besonderer Ort.

Sonntag, 29. März 2009

Der Griff ins Leere...

Ich suche ein ganz bestimmtes, ein ganz wunderbares Buch in meinem Bücherregal. Das Schlimme ist, ich vergesse es irgendwann, dass ich ein Buch verliehen habe. Eine Ahnung, es verliehen zu haben, ist vorhanden, in wessen Bücherregal es jetzt wohl schlummern mag, keine Ahnung... Nun, dieses besondere Buch, dessen Begeisterung ich mit einer Freundin teilen will, weil nur diese Bücher verleihe ich, während Enttäuschungen für immer in meinem Regal stehen und selten wieder vorgekramt werden, dieses Buch ist nichr zu finden. Meistens geht ja der Grundsatz an Treue und Glauben, verliehene Sachen wieder zurück zu bekommen, irgendwann auf. Plötzlich liegt ein Buch wieder auf meinem Tisch, mit dem Hinweis, es war toll und danke.. bereichernd.... und überhaupt. Begleitet wird die Einhaltung des stummen Abkommens hin und wieder von der Frage: Hast du nicht auch noch eines von mir??? ICH ? Ok... ich habe ein zwei zwangsadoptierte Werke, aber: ich weiß nicht mehr ganz genau von wem?